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Auf der sicheren Seite im Brandschutz

Im Feuerschutz gilt es, gesetzeskonform zu arbeiten – und das beweisen zu können. Dabei hilft der Brandschutz-Dokumanager – wie bei einem Großprojekt in Stettin, Polen.

 Ansicht des neuen Einkaufs- und Hotelzentrum Posejdon mit der Skyline von Setttin bei Sonnenaufgang

September 2019   I   4 Minuten

 

Die Auswirkungen eines Großbrandes sind verheerend: Rund 6 Milliarden Euro gehen allein in Deutschland jährlich in Flammen auf.

Brände vernichten täglich Existenzgrundlagen und kosten leider immer wieder auch Leben. Für Spanien, Frankreich, Deutschland und Polen beispielsweise zählt das Center for Fire Statistics CTIF rund 770.000 Brände mit 1400 Toten pro Jahr.

Brandschutzmaßnahmen sind so alt wie die Menschheit

Auch die Bilder der brennenden Notre Dame in Paris haben uns gerade nachdrücklich daran erinnert, wie schnell ein Feuer außer Kontrolle geraten kann. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden, und der Brand konnte auch nicht auf umliegende Gebäude überspringen – eine Gefahr, die über Jahrhunderte in Städten wie Paris oder London immer wieder ganze Stadtviertel zerstört hat. 

Natürlich stellt Feuer nicht erst eine Gefahr dar, seit der Mensch in Städten lebt. Aber mit dem Städtebau beginnt auch die Geschichte des systematischen Brandschutzes. Schon im antiken Rom gab es Feuerwehren. Auch für die Gebäudebesitzer- und Bewohner gab es schon früh Verordnungen: Die Verpflichtung, Ledereimer zu Löschzwecken im Haus zu haben, oder eine Strafzahlung, wenn man sich am Löschen eines Feuers nicht beteiligte. Diese betrug umgerechnet auf heutige Verhältnisse satte 14.000 Euro. Und: Im Mittelalter begann man auch, bauliche Maßnahmen zu ergreifen. So wurde in vielen Städten das Decken von Dächern mit Stroh verboten.

 

Notre Damme nach dem Brand

Baulicher Brandschutz heute

Auch heute geht die Zahl der Brände weltweit jährlich in die Millionen. Denn für das Ausbrechen des Feuers in Häusern, öffentlichen Gebäuden oder Industrieanlagen gibt es heute mehr Gründe als in den vergangenen Jahrhunderten.

Fehler bei der Stromversorgung, feuergefährliche Arbeiten, Unachtsamkeit mit Geräten oder die Überhitzung minderwertiger Apparate. Nicht zuletzt deshalb wird heutzutage der Feuerschutz schon in die Gebäudeplanung mit einbezogen. Der bauliche Brandschutz beinhaltet in Europa unter anderem Baustoffe, Bauteile und die Fluchtwegplanung mit Löschanlagen. Da die hundertprozentige Vermeidung von Gebäudebränden – leider – nicht möglich ist, hat dabei die Schadensbegrenzung im Brandfall oberste Priorität. Leib und Leben der betroffenen Menschen müssen ebenso wie Sachgüter geschützt werden.  

Deshalb ist es nur konsequent, dass in den meisten europäischen Ländern Normen für öffentliche Gebäude entwickelt wurden. Grundlegend dabei ist, dass der Funktionserhalt von Brandmelde- und Sprinkleranlagen, die Fluchtwegbeleuchtung sowie die zuverlässige Abschottung aller Kabel- und Rohrdurchführungen im Brandfall zu 100 Prozent funktionieren. Und das nicht nur im Neubauzustand, sondern über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg. Das bedeutet aber auch: Werden die landesüblichen Normen und Vorschriften nicht eingehalten, treffen den Gebäudebesitzer empfindliche Strafen.

 

Guter Brandschutz muss bewiesen werden

Bauarbeiter und Polier oder Bauleiter im Gespräch, dabei wird ein Hilti Brandschutz Produkt in den Händen gehalten

Lokale Brandschutzvorschriften und internationale Standards bestimmen daher regelmäßige Kontrollen der Funktionsfähigkeit der Brandschutzlösungen in öffentlichen Gebäuden. Auch die Überprüfung und eventuell eine Nachrüstung von Brandschutzmaßnahmen bei Umbauten, Renovierungen oder Änderungen der Gebäudenutzung sind gesetzlich geregelt.

Dafür ist eine umfassende Dokumentation unerlässlich. Sie schützt im Brandfall den Gebäudeeigner vor legalen Konsequenzen und unterstützt das Gebäudemanagement dabei, die passiven Brandschutzmaßnahmen funktionstüchtig und auf dem neuesten Stand zu halten.

Natürlich ist die genaue Dokumentation für die ausführenden Firmen extrem zeit- und arbeitsintensiv – besonders, da sie häufig noch händisch auf Papier gemacht wird. Bei einer nicht ordnungsgemäßen Dokumentation oder nicht regelkonform ausgeführten Brandschutzmaßnahmen haften die Gebäudeeigner und verlangen daher eine Übergabe der Brandschutzdokumentation durch die ausführende Firma. 

Bauarbeiter die gerade mit einem Tablet die eingebauten Brandschutzvorrichtungen dokumentieren

Der Hilti Brandschutz Documentation Manager CFS-DM unterstützt die Sicherheit und Dokumentation des baulichen Brandschutzes in Ihrem Projekt von der Planung über die Umsetzung bis zur Inspektion und Nachrüstung im Gebäudebetrieb. Weil die Software über die Hilti Cloud bereitgestellt wird, sind alle erforderlichen Dokumente vor Ort immer verfügbar. Die Anwendungen lassen sich ganz einfach per Smartphone-Foto dokumentieren. Die Software unterstützt Planer, Bauleitung und Bauherren auch im Büro mit umfassenden Berichten. Eine Inspektion durch einen Brandschutzsachverständigen ist damit ebenso einfach vorbereitet wie der Nachweis von Brandschutzmaßnahmen gegenüber einer Behörde. 

ERSTKLASSIGER BRANDSCHUTZ FÜR POSEJDON

CAD Zeichnung der Außenansicht des neuen Einkaufs- und Hotelzentrum Posejdon in Setttin Polen

Umfassende Brandschutzdokumentation im Prestige-Objekt in Stettin

Elektro-BUD, der größte Elektrobauer in Zachodniopomorskie, beteiligt sich am Bau des "POSEJDON Büro-, Konferenz- und Hotelzentrums" in Stettin. Das Gebäude wird aus zwei Hotels, einem Bürobereich und einem Einzelhandels- und Dienstleistungsbereich bestehen. Dabei handelt es sich um ein Niedrigenergie-Gebäudemodell (NZEB - Nearly-Zero Emission Building). Es erfüllt bereits im Voraus die zukünftigen, strengeren Standards, die in Polen ab dem 1. Januar 2021 gelten.

Ein so großes Projekt stellt viele Herausforderungen an den Kommunikationsdienstleister: Allein für den Brandschutz stehen mehr als 2000 Kabeldurchführungen auf dem Programm. Elektro-BUD setzt beim Brandschutz auf Qualität von Anfang an. Um die Sicherheit und die Konformität mit der Brandordnung gewährleisten zu können, verwendet Elektro-BUD deshalb Hilti Brandschutzprodukte. 

 

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