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Arbeitsschutz in 5 Schritten meistern

Ist die Arbeitssicherheit in Ihrer Branche wirklich so ein Dschungel aus Gesetzen, Vorschriften und Gefährdungs­­beurteilungen? Nein – denn Sie können Unfälle und Ärger mit ein paar einfachen Schritten sehr gut vorbeugen – hier erfahren Sie, wie.

"51% aller mittelständischen Betriebe verzichten auf eine dokumentierte Arbeitsschutzpolitik, weil sie glauben, dass sie nicht über das nötige Expertenwissen verfügen."

Umfrage Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz*

51%  aller mittelständischen Betriebe verzichten auf eine dokumentierte Arbeitsschutzpolitik, weil sie glauben, dass sie nicht über das nötige Expertenwissen verfügen.
So vermeiden Sie Arbeitsunfälle

Die Baubranche ist gefährlich: Ihre Mitarbeiter sind täglich mit schweren, leistungsstarken Geräten im Einsatz. Das allein birgt schon das Risiko von Verletzungen. Auch nicht ordnungs­gemäß gewartete Geräte oder Arbeitsmaterial, das nach dem Verfallsdatum zum Einsatz kommt, gefährden Ihre Mitarbeiter – man denke an den gefürchteten Scheiben­bruch beim Umgang mit Winkelschleifern. Und dann ist da noch der Fachkräfte­mangel: Ungelernte Arbeitskräfte, die bei der sehr guten Auftragslage unter großem Zeitdruck stehen, machen schnell gefährliche Fehler.

Der Dschungel der Arbeitssicherheit lässt sich aber mit ein paar Tipps ganz einfach navigieren:

5 TIPPS, DIE IHNEN EINEN SICHEREN ARBEITSALLTAG GARANTIEREN

1 Tipp für Arbeitssicherheit

Tipp 1: Achten Sie darauf, dass alle Geräte und Betriebsmittel pünktlich gewartet werden.

Lassen Sie Ihre Arbeitsgeräte in festgelegten, planbaren Abständen warten, damit sie wirklich sicher verwendet werden können. Ihre elektrischen Betriebsmittel wie Bohrmaschinen, Winkelschleifer und sogar Ihre Kabeltrommeln müssen übrigens je nach individueller Regelung alle 3-24 Monate einer DGVU-V3 Prüfung unterzogen werden. Selbst Ihre Leitern müssen Sie regelmäßig kontrollieren. Am besten behalten Sie den Überblick, wenn sie dafür ein elektronisches Erinnerungssystem benutzen – per Kalenderfunktion, Excel oder spezieller Software.

Tipp 2 für ihren sicheren Arbeitsalltag

Tipp 2: Entsorgen Sie Arbeitsmaterial nach Ablauf des Verfallsdatums sofort.

Wussten Sie, dass Trenn- und Schleifscheiben ein Verfallsdatum haben? Dasselbe gilt für Injektionsmörtel, Dichtschäume und viele Brandschutz­produkte. Nach dem Verfallsdatum können diese Produkte nicht mehr sicher verwendet werden und stellen eine Gefährdung Ihrer Mitarbeiter dar. Regelmäßige Kurzinventuren, eine einfache Erinnerungsfunktion oder eine Verwaltungssoftware für alle Ihre Betriebsmittel unterstützen Sie dabei, die Verfalls daten im Auge zu behalten.

Tipp 3 für Arbeitssicherheit

Tipp 3: Nutzen Sie Arbeitsgeräte mit integrierten Sicherheitssystemen.

Keine verdrehten Gelenke oder Langzeitschäden durch Vibrationen, Lärm und Staub mehr:  Viele Bohrmaschinen, Trenn- und Schleifgeräte oder Akku-Schrauber haben heute technische Schutzmaßnahmen, die Ihre Mitarbeiter schützen – zum Beispiel vor Lärm, Vibrationen oder dem Verdrehen von Gelenken, wenn sich ein Gerät verhakt. Auch der Schutz vor potentiell gefährlichen Stäuben steht schon seit einiger Zeit im Fokus der Gesetzgeber. Deshalb werden sowohl integrierte als auch anschließbare, externe Staubabsauggeräte immer wichtiger.

Tipp 4 für ihren sicheren Arbeitsalltag

Tipp 4: Schärfen Sie das Gefahren­bewusstsein Ihrer Mitarbeiter.

Gefährdungsbeurteilungen und Sicherheits­unterweisungen sind in jedem Beruf nach § 5 und 6 des Arbeits­schutz­gesetzes ver­pflichtend – aber fast nirgends sind sie so komplex und je nach Einsatzort individuell wie in der Baubranche.

Jeder Ihrer Mitarbeiter muss zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf diese wichtigen Unterlagen haben: Das schützt den Mitarbeiter im Alltag, und im Falle einer Kontrolle oder gar eines Unfalls schützt es Sie vor Strafzahlungen. Am besten legen Sie alle Sicherheitsrelevanten Unterlagen und auch Geräteunterweisungen zentral und idealerweise elektronisch ab. So können sie jederzeit und von jedem Mitarbeiter per Smartphone oder am PC abgerufen werden.

Tipp 5 für Arbeitssicherheit

Tipp 5: Schulen & fördern Sie das Wissen Ihrer Mitarbeiter.

Zwischen 30 und 40 Prozent aller Arbeitsunfälle im Baugewerbe entfallen auf ungelernte oder junge – und damit weniger erfahrene – Arbeitskräfte. Umso wichtiger sind Schulungen, Fort- und Weiterbildungen. Denn je besser sich die Mitarbeiter im Umgang mit schweren Geräten, spezifischen Anwendungen und auch Arbeitssicherheit im Allgemeinen auskennen, desto produktiver und vor allem sicherer arbeiten Sie im stressigen Baustellenalltag.

Erfahren Sie, welche Lösungen Ihren Arbeitsschutz erleichtern

Ganz konkret: Welche Lösungen bietet Hilti Ihnen für Ihre Arbeitssicherheit? 

Das klingt alles nach viel Arbeit für ein ruhiges Gewissen und Ruhe vor den Sicherheits­kontrolleuren?

Das stimmt – aber Sie müssen diese Arbeit nicht alleine machen. Finden Sie heraus, welche unserer Technologien, Softwares und Schulungen Ihnen konkret Arbeit abnehmen und die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter auf der Baustelle unterstützen. 

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FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Sicherheitsunterweisung?

Der Arbeitgeber muss nach § 12 Arbeitsschutzgesetz die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ausreichend und angemessen unterweisen. Die Unterweisung umfasst Anweisungen und Erläuterungen, die eigens auf den jeweiligen Arbeitsplatz und Aufgabenbereich ausgerichtet sind. Die Unterweisung muss bei der Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie VOR Aufnahme der Tätigkeit der Beschäftigten erfolgen. 

Übrigens: Sicherheitsunterweisungen müssen schriftlich festgehalten und per Unterschrift von jedem Mitarbeiter bestätigt werden. 

So behalten Sie mit ON!Track den Überblick über Ihre Sicherheitsunterweisungen

 

Wie oft ist eine Sicherheitsunterweisung notwendig?

Laut §12 des Arbeitsschutzgesetzes muss eine neue Sicherheitsunterweisung immer dann erfolgen, wenn sich Veränderungen im Aufgabenbereich, bei den Arbeitsmittel oder dem Einsatz neuer Technologien ergeben, und dann in regelmäßigen Abständen. Das kann also auch individuelle Baustellen betreffen. In jedem Fall gilt:  Mindestens einmal im Jahr muss eine allgemeine Sicherheitsunterweisung stattfinden. 

Übrigens: Anders steht es um die Gefährdungsbeurteilung: Diese muss zwingend für jede Baustelle individuell erstellt werden.

So erinnert ON!Track Sie an anstehende Unterweisungen

 

Wer führt Sicherheitsunterweisungen durch, und was kosten sie?

Für die Durchführung von Sicherheitsunterweisungen gibt es mehrere Möglichkeiten: Wenn Sie in Ihrem Unternehmen einen eigenen Fachsicherheitsbeauftragten haben, kann er Ihre Sicherheitsunterweisungen durchführen. Als Mitglied der BG Bau steht Ihnen aber auch Unterstützung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit der BG Bau zu, wenn Ihre Betriebsgröße 50 Mitarbeiter nicht überschreitet. Ansonsten können Sie einen externen Unterweiser anheuern, der die Unterweisung übernimmt.

Übrigens: Den Teil ihrer jährlichen, verpflichtenden Sicherheitsunterweisung, der den Betrieb Ihrer handgeführten Geräte betrifft, decken Sie mit der Hilti Sicherheitsschulung praxisbezogen und interaktiv ab.

Hilti Sicherheitsschulung – Inhalte ansehen

 

Wer ist für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich?

Grundsätzlich ist der Unternehmensleiter verantwortlich für die Sicherheit seiner Mitarbeiter – in jeder Hinsicht. Wenn ein Unfall passieren sollte, muss er nachweisen können, dass er alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, diesen zu verhindern – sonst können empfindliche Strafen anstehen. Die Folgen können bis zur Betriebs-Insolvenz reichen.

Die Sicherheitsverantwortung kann von der Unternehmensleitung auch an einen qualifizierten Fachsicherheitsbeauftragten übertragen werden. Trotzdem bleibt die Unternehmensführung im Fall der Fälle ultimativ verantwortlich.

Übrigens: Im Leitfaden „Chefsache“ der BG Bau finden Sie eine Zusammenfassung Ihrer Pflichten und den Services der BG Bau, die die Sicherheit betreffen.

Leitfaden ansehen

 

Wer überprüft den Arbeitsschutz am Bau und wie oft?

Für die Überprüfung des Arbeitsschutzes am Bau sind, abhängig vom Bundesland, mehrere unterschiedliche Instanzen zuständig. Grundsätzlich führen die BG Bau, Gewerbeaufsichtsämter, Arbeitsschutzämter, die Bezirksregierungen oder Landesunfallkassen Kontrollen durch.

Grundsätzlich muss nicht jede Baustelle kontrolliert werden, und die Häufigkeit ist je nach der Örtlichkeit der Baustellen unterschiedlich. Allerdings wird beinahe die Hälfte aller Baustellen mindestens einmal bezüglich des Arbeitsschutzes kontrolliert. Fallen dann Sicherheitsmängel auf, kann es zu Geldbußen oder sogar Baustellenschließungen kommen.

Übrigens: Die Chance, dass Ihre Baustelle kontrolliert wird, liegt bei fast 50 % . Sicherheitsschulungen wie die von Hilti minimieren Unternehmensrisiken und schützen Ihre Mitarbeiter. 

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*Weitere Informationen zu der Umfrage finden Sie hier.

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