Mit dem EOTA Verfahren sind deutlich kürzer Verankerungslängen möglich. Inwieweit darf dieses Verfahren in Deutschland angewendet werden? Müsste hier u.U. eine Zustimmung im Einzelfall erwirkt werden oder ist das Verfahren Stand der Technik.
Sehr geehrter Herr Stärtz,
vielen Dank für Ihre Frage.
Für die Bemessung von nachträglich Bewehrungsanschlüssen kann die EOTA TR069 als Stand der Technik angesehen werden. Dieser technische Report ist vor allem dann optimal, falls ein biegesteifer Anschluss nötig ist, aber kein Übergreifungsstoß möglich ist.
Weitre Informationen zur Bemessung mit der TR069 finden Sie in unserem Fachartikel Bemessung von biegesteifen Bewehrungsanschlüssen ohne Ausführung als Übergreifungsstoß und im Webinar Beigesteife Bewehrungsanschlüsse nach EOTA TR069
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne hier oder auch unter unserer E-Mailadresse Planer-Support@hilti.com zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Hilti Ingenieurberatung
Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unserebesonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.