Für eine Kontrollberechnung habe eine Geländerverankerung gem. Gel 14 nachgerechnet. Hierbei ist mir aufgefallen, dass durch Auswahl des Hilti Verfüllsets die Widerstände der Querbeanspruchung - (Nachweise: Betonausbruch auf der lastabg. Seite & Betonkatenbruch) sich erhöhen. Laut ETA und Beschreibung von Profis dürfte dies aber gar nicht bei einer quasi-ständigen Bemessung auftreten. Die Bemessung wurde über das SOFA Verfahren geführt.
Vielen Dank vorab.
Mit freundlichen Grüßen
Christopher Fischer
Sehr geehrter Herr Fischer,
vielen Dank für Ihre Frage.
In den von Ihnen beschriebenen Bemessung wird das SOFA-Verfahren verwendet. Dieses Verfahren stellt eine Erweiterung des EN 1992-4 dar, so können Dübelanordnungen, welche nicht im EN 1992 -4 inkludiert sind, trotz dessen bemessen werden.
Ein weiterer Vorteil des SOFA-Verfahrens in Verbindung mit dem verfüllten Ringspalt ist die Erhöhung der Querkrafttragfähigkeit. So wird beispielsweise nicht die randnäherste Dübelreihe für den Nachweis des Betonkantenbruches verwendet, sondern lässt die Querkraftverteilung auf die weiteren Dübelreihen zu.
Genauere Informationen zum SOFA-Verfahren finden Sie in unserem Fachartikel „Machen Sie das Besten aus Ihrer Konstruktion – Teil 1: „Solution for Fasteners“ (SOFA)“ und in unserem Webinar „Die Optimale Bemessung: mit Profis Engineering auch jenseits der Norm EN 1992-4“.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne hier oder auch unter unserer E-Mailadresse Planer-Support@hilti.com zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Hilti Ingenieurberatung
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