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Nachträglicher Bewehrungsanschluss bei Leichtbeton

Veröffentlicht von Ulrike Buschalmost 3 years ago
Nachträglicher Bewehrungsanschluss bei Leichtbeton

Eine vorhandene Öffnung in einem Lüftungsschacht, ca. 2,00 x 6,00 m groß, soll geschlossen werden (Brandschutzschott). Die neue Platte soll an zwei Überzüge angeschlossen werden. Die vorhandene Bewehrung in den Überzügen ist schon ziemlich ausgereizt, es kommt für die neue Decke eigentlich nur Leichtbeton in Frage. Ist das prinzipiell möglich?

Leichtbeton,nachträglicher Bewehrungsanschluss

1 Antwort
Veröffentlicht von HILTI Ingenieurberatungalmost 3 years ago
Hilti verifiziert

Sehr geehrte Frau Busch,
vielen Dank für Ihre Frage.
 
Für die Erstellung eines nachträglichen Bewehrungsanschlusses können Sie unsere chemischen Mörtel, wie z.B. den HIT-RE 500 V4 verwenden. Die ETAs der einzelnen chemischen Mörtel beziehen sich dabei nur auf die Verankerung im Bestandsbetons, sodass der neue Beton nicht betrachtet wird. Für den neuen Beton können Sie in unserem Bemessungsprogramm Profis Engineering Ihre benutzerdefinierten Parameter eintragen, sodass diese bei der Bemessung der Übertragung der Schubkräfte über die raue Fuge mit berücksichtigt werden.

Im vorliegenden Fall, dass das neue Bauteil aus Leichtbeton erstellt werden soll, müssen die zusätzlichen Regeln des Eurocode 2-1 Abschnitt 11 für die Verankerungslängen im neuen Bauteil beachtet werden. Hierbei können z.B. andere anzusetzende Verbundspannungen als bei Normalbeton notwendig sein.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne hier oder auch unter unserer E-Mailadresse Planer-Support@hilti.com zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Hilti Ingenieurberatung

Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unserebesonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.

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