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Nachträglicher Bewehrungsanschluss mit Profis Engineering - Fugennachweis

Veröffentlicht von Oliver Kirchnerover 2 years ago
Nachträglicher Bewehrungsanschluss mit Profis Engineering - Fugennachweis

Ich rechne einen Deckenanschluss an eine Wand. Bei der Überprüfung der Schubfuge wird an der Grenze 70 auf 71 kN eine Bewehrung für den Schubfugennachweis erforderlich. Damit springt die erf. Verankerungstiefe direkt auf die volle Verankerungslänge. Eine Abminderung mit As,vorh zu As,erf. erfolgt scheinbar nicht. Wie kann man hier alternativ verfahren? Vielen Dank

HiltiProfisEngineering,Schubfugennachweis

1 Antwort
Veröffentlicht von HILTI Ingenieurberatungover 2 years ago
Hilti verifiziert

Sehr geehrter Herr Kirchner,
vielen Dank für Ihre Frage.

In unserem Bemessungsprogramm Profis Engineering kann bei nachträglichen Bewehrungsanschlüssen zusätzlich die Schubfuge überprüft werden. Dies kann auf 3 verschiede Grundlagen durchgeführt werden, in Ihrem Fall der Abschnitt 6.2.5 des EN 1992-1-1.
Wie Sie schon richtig zeigen, setzt sich der Widerstand aus 2 Teilen zusammen. Zum einen der „Beton“-Teil, welcher mit Vrd,c gekennzeichnet ist und zum anderen der „Stahl“-Teil (Vrd,s).

Grundsätzlich wird versucht den Schub nur über die Rauigkeit des Betons abzutragen, sofern dies nicht ausreichend ist, wird der Stahl mit betrachtet. Da entweder der Stahl gar nicht oder nur zu 100% angesetzt werden kann, kann es bei kleinen Erhöhungen der Lasten zu höheren Einbindetiefen kommen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter unserer E-Mail-Adresse Planer-Support@hilti.com zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Hilti Ingenieurberatung

Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungender Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.

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