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Wann ist die Bemessung nach EOTA TR 069 sinnvoll – und welchen Vorteil bietet sie gegenüber EN 1992-1-1?

Veröffentlicht von HILTI FAQ12 months ago
Wann ist die Bemessung nach EOTA TR 069 sinnvoll – und welchen Vorteil bietet sie gegenüber EN 1992-1-1?

Wann ist die Bemessung nach EOTA TR 069 sinnvoll – und welchen Vorteil bietet sie gegenüber EN 1992-1-1?

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1 Antwort
Veröffentlicht von Hilti Ingenieurberatung12 months ago
Hilti verifiziert

Die Bemessung nach EOTA TR 069 eröffnet neue Möglichkeiten für Endverankerungen – insbesondere bei komplexen Anschlussdetails im Bestand, bei Gebäudeaufstockungen oder bei beengten Platzverhältnissen, wo ein klassischer Übergreifungsstoß nicht ausführbar ist.
Im Unterschied zu EN 1992-1-1, das stark auf idealisierte Geometrien und Einbausituationen ausgelegt ist, erlaubt TR 069 eine flexiblere, realitätsnähere Bemessung für nachträglich eingemörtelte Stäbe in schwierigen Einbausituationen. Hilti bietet für diese Anwendungen speziell zugelassene Systeme (z. B. RE 500 V4 mit ETA nach EAD 332402-01-0601).

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Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.

Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.

Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.