Warum ist die brandschutztechnische Bemessung eingemörtelter Bewehrungsstäbe so komplex – und wie kann man sie praxisgerecht lösen?
Die Brandschutzbemessung hängt von zahlreichen Faktoren ab:
- Bauteilgeometrie,
- Orientierung und Einbaurichtung des Stabes,
- Anzahl und Lage der beflammten Flächen,
- Temperaturverlauf im Bauteilquerschnitt.
Eine pauschale Anwendung tabellarischer Werte reicht deshalb nicht aus.
Hilti bietet mit PROFIS Engineering eine Softwarelösung, die numerisch hinterlegte Temperaturverteilungen mit produktspezifischen Verbundkennwerten kombiniert – z. B. für senkrecht zur Brandfläche eingebaute Stäbe. Diese system- und anwendungsspezifische Bemessung ist unverzichtbar für realitätsnahe Planung.
Noch Fragen?
Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.
Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.
Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.