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Warum liegt bei einbetonierter Bewehrung die Temperaturgrenze für Verbundversagen meist bei 500 °C – und was heißt das für eingemörtelte Systeme?

Veröffentlicht von HILTI FAQ12 months ago
Warum liegt bei einbetonierter Bewehrung die Temperaturgrenze für Verbundversagen meist bei 500 °C – und was heißt das für eingemörtelte Systeme?

Warum liegt bei einbetonierter Bewehrung die Temperaturgrenze für Verbundversagen meist bei 500 °C – und was heißt das für eingemörtelte Systeme?

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1 Antwort
Veröffentlicht von Hilti Ingenieurberatung12 months ago
Hilti verifiziert

Bei einbetonierten Stäben wird ein relevanter Verlust der Verbundtragfähigkeit erst oberhalb von 500 °C angenommen. Diese Schwelle ist Basis der vereinfachten Brandschutzbemessung im Eurocode.
Der Hintergrund: Beton und Stahl behalten bis dahin weitgehend ihre Verbundwirkung, sofern sie ursprünglich monolithisch verbunden waren.
Bei eingemörtelten Stäben gilt diese Annahme nur, wenn das System temperaturgeprüft und entsprechend dokumentiert ist – etwa bei speziellen Produkten wie dem Hilti HIT-FP 700 R. Ohne solche Daten ist der vereinfachte Nachweis unzulässig.

Noch Fragen?
Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.

Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.

Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.