Welche Lasten müssen bei der Bemessung eines Geländers berücksichtigt werden?
Bei der Geländerbemessung sind insbesondere horizontale Nutzlasten zu berücksichtigen. Deren Größe hängt von der Nutzungskategorie und den jeweils geltenden nationalen Regelungen ab. Zusätzlich können Einzellasten, Eigengewicht und Windlasten relevant werden.
Bei geschlossenen oder teilweise geschlossenen Geländerfüllungen kann insbesondere Wind einen wesentlichen Einfluss auf die Bemessung haben. Dabei sind unter anderem Standort, Gebäudehöhe, Windzone, Geländekategorie sowie Geometrie und Durchlässigkeit der Füllung zu berücksichtigen.
Entscheidend ist anschließend die korrekte Verteilung dieser Einwirkungen auf Handlauf, Pfosten und Befestigung. Konservative Lastannahmen können zu einer unnötigen Überdimensionierung führen, zu geringe Lastannahmen dagegen die Sicherheit gefährden.
Im Hilti PROFIS Engineering Geländermodul können die relevanten Einwirkungen und geometrischen Randbedingungen gemeinsam im Berechnungsmodell berücksichtigt werden.
Relevante Normen und Richtlinien:
- EN 1990 – Grundlagen und Lastkombinationen
- EN 1991-1-1 – Nutzlasten
- EN 1991-1-4 – Windlasten
- jeweiliger nationaler Anhang
- nationale Geländerrichtlinie
Noch Fragen?
Für Planer:innen, die tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir den technischen Fachartikel zur Geländerbemessung.
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