Wer darf nachträglich installierte Bewehrungsanschlüsse in Deutschland ausführen – und wie wird die Qualifikation sichergestellt?
In Deutschland dürfen solche Anschlüsse ausschließlich durch zertifizierte Fachbetriebe ausgeführt werden. Diese Vorgabe basiert auf bauaufsichtlichen Anforderungen und ist in den jeweiligen aBGs sowie ergänzenden Regelwerken wie MVV-TB und den einzelnen Landesbauordnungen festgelegt. Hersteller wie Hilti bieten bundesweit Schulungen mit theoretischer und praktischer Prüfung an, z. B. die „Hilti Rebar Schulung“. Die Qualifikation ist befristet und muss regelmäßig erneuert werden. Nur Fachpersonal mit nachweislicher Schulung durch eine anerkannte Stelle darf die Arbeiten ausführen.
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Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.
Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.
Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.