Woraus besteht ein nachträglich installierter Bewehrungsanschluss – systemisch betrachtet?
Ein solcher Anschluss ist ein abgestimmtes Gesamtsystem aus:
- einem Bewehrungsstab gemäß EN 1992-1-1 (Anhang C) bzw. EN 10080,
- einem qualifizierten Injektionsmörtel mit ETA (z. B. Hilti HIT-HY 200-R V3 oder RE 500 V4),
- einem definierten Einbau- und Bemessungsverfahren laut ETA.
Das System funktioniert nur bei korrekter Anwendung aller drei Komponenten. Die ETA beschreibt dabei sowohl die zulässigen Einsatzgrenzen als auch die erforderlichen Prüfverfahren zur Qualitätssicherung.
Noch Fragen?
Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.
Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.
Bitte beachten Sie: Auf diese Antwort finden unsere Besonderen Bedingungen der Hilti Deutschland AG für die technische Beratung Anwendung.