Worin unterscheidet sich das Stabwerksmodell methodisch vom Bemessungsansatz nach EOTA TR 069 für nachträgliche Bewehrungsanschlüsse?
Das Stabwerksmodell basiert auf der idealen Momentenbeanspruchung und setzt eine überdrückte Zugzone voraus – was den Betonausbruch auf der Zugseite konstruktiv verhindert.
TR 069 hingegen erkennt den Betonausbruch auf der Zugseite explizit als Versagensart an – unabhängig vom Momentenzustand. Es erlaubt daher eine Bemessung auch bei rein axial beanspruchten Anschlüssen, was das Verfahren deutlich breiter anwendbar macht.
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Im Engineering Center entsteht aktuell eine umfassende Artikelserie zu nachträglich installierten Bewehrungseisen – mit technischen Hintergründen, Praxistipps und Beispielen. Ab 09/2025 findet sich dort auch ein vollständiges Handbuch zur Beton-Beton-Verbindung.
Für Planer:innen, die jetzt schon tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir die technischen Editorials zu Hilti Verstärkungssystemen und nachträglich installierten Bewehrungsanschlüssen.
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