Warum ist Hochdruckwasserstrahlen für die Oberflächenvorbereitung bei Aufbetonfugen mit Schubverbindern nach TR 066 vorgeschrieben?
Nur das Wasser- oder Kugelstrahlen stellt sicher, dass das Gefüge des Bestandsbetons nicht geschädigt wird und die geforderte Rauigkeit "sehr rau" gemäß TR066 erzielt wird. Mechanische Verfahren wie Fräsen erzeugen Mikrorisse, die den Haftverbund beeinträchtigen können. Die EOTA TR 066 schreibt deshalb für eine sehr raue Fuge die Freilegung der Zuschläge durch Hochdruckwasser- oder Kugelstrahlen vor. So wird eine definierte Rauigkeit und eine tragfähige Oberfläche erreicht – eine Grundvoraussetzung, damit nachträglich installierte Hilti Schubverbinder ihre volle Wirkung für die Tragwerksverstärkung entfalten können. Für geringere Rauigkeitsstufen gibt es weitere Vorgaben. Für eine raue Fuge ist beispielsweise Sandstrahlen möglich, für eine glatte Fuge darf nur loses Material entfernt werden und eine sehr glatte Fuge entsteht nur beim Betonieren gegen eine Stahl-Schalung.
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Für Planer:innen, die tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir den Fachartikel im Engineering Center, das technische Editorial zu Aufbeton, das Whitepaper sowie das neueste Webinar zum Thema Aufbeton.
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