Warum reicht der reine Haftverbund zwischen alter und neuer Betonschicht in einer Aufbetonfuge ohne Schubverbinder für die Tragwerksverstärkung nicht aus?
Der Haftverbund wirkt zwar anfangs, wird jedoch bereits bei geringen relativen Verformungen von 0,03–0,05 mm durch Rissbildung in der Fuge geschwächt. Ohne nachträglich installierte Schubverbinder verhalten sich die Betonschichten unabhängig voneinander, was die Tragfähigkeit massiv reduziert. Erst mit Schubverbindern wird eine monolithische Wirkung hergestellt. Genau diese Randbedingungen bildet die EOTA TR 066 für die Bemessung ab.
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Für Planer:innen, die tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir den Fachartikel im Engineering Center, das technische Editorial zu Aufbeton, das Whitepaper sowie das neueste Webinar zum Thema Aufbeton.
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