Warum wird bei der Bemessung von nachträglich installierten Hilti Schubverbindern in Aufbetonfugen zur Tragwerksverstärkung nicht EN 1992-1-1 herangezogen, sondern EOTA TR 066?
Die EN 1992-1-1 (Eurocode 2) enthält zwar Regeln zur Bemessung der Schubtragfähigkeit von Beton-Beton-Fugen, jedoch primär für Fertigteile mit werkseitig hergestellter Verzahnung und integrierter Bewehrung. Bei nachträglich installierten Hilti Schubverbindern in Aufbetonfugen zur Tragwerksverstärkung gelten andere Randbedingungen – insbesondere Bohrungen, Mörtelverbund und unterschiedliche Oberflächenqualitäten. Dafür wurde EOTA TR 066 entwickelt. Sie liefert den spezifischen Bemessungsansatz für nachträgliche Schubverbinder und berücksichtigt die realen Traganteile im Aufbeton.
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Für Planer:innen, die tiefer einsteigen wollen, empfehlen wir den Fachartikel im Engineering Center, das technische Editorial zu Aufbeton, das Whitepaper sowie das neueste Webinar zum Thema Aufbeton.
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