Wie wirkt sich DIN 4109-5 auf Hilti-Befestigungen aus?
DIN 4109-5 regelt den Schallschutz und die Körperschallübertragung im Gebäude und betrifft nicht den Hilti-Dübel selbst, sondern die Art, wie das befestigte Bauteil an die Tragstruktur angebunden wird. Der Dübel muss die Lasten sicher in den Beton einleiten, er darf aber keine definierte Elastizität oder Dämpfung aufweisen. Die schalltechnische Entkopplung wird daher durch separate Bauteile wie Elastomerlagen, Gummi-Metall-Elemente oder Schallschutzabhänger zwischen Anbauteil und Ankerplatte realisiert, also in der Schnittstelle Stahl-zu-Stahl oder Bauteil-zu-Bauteil. Der Nachweis, dass die Anforderungen der DIN 4109-5 eingehalten werden, wird vom TGA-Planer oder vom Bauphysiker geführt, nicht über die ETA des Hilti-Dübels. Hilti stellt dafür geeignete Befestigungssysteme und Zubehör zur Verfügung, die die statischen Lasten tragen, während die akustische Entkopplung durch separate Schallschutz- oder Dämpfungselemente erfolgt.
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