Girls’Day 2026 bei Hilti in Kaufering. Technik erleben, ohne Rollenbilder
Kaufering, 23. April 2026 – Technik ausprobieren, eigene Stärken entdecken und Berufe realistisch kennenlernen: Beim Girls’Day 2026 bei Hilti am Standort Kaufering nutzten zwölf Schülerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren aus dem Landkreis Landsberg die Möglichkeit, technische Ausbildungs- und Studienberufe kennenzulernen. Der Aktionstag ist Teil der bundesweiten Initiative für eine klischeefreie Berufsorientierung.

Girls’Day 2026 bei Hilti in Kaufering
Technik erleben, ohne Rollenbilder
Kaufering, 23. April 2026 – Technik ausprobieren, eigene Stärken entdecken und Berufe realistisch kennenlernen: Beim Girls’Day 2026 bei Hilti am Standort Kaufering nutzten zwölf Schülerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren aus dem Landkreis Landsberg die Möglichkeit, technische Ausbildungs- und Studienberufe kennenzulernen. Der Aktionstag ist Teil der bundesweiten Initiative für eine klischeefreie Berufsorientierung.
Wie diese klischeefreie Berufsorientierung in der Praxis aussieht, erlebten die Schülerinnen im Ausbildungszentrum von Hilti. Im Mittelpunkt standen dabei das praktische Arbeiten und der persönliche Eindruck von technischen Berufen. Nach einer Einführung und Sicherheitsunterweisung konnten die Teilnehmerinnen an zwei zentralen Praxisstationen, die typischen Inhalte technischer Ausbildungsberufe abbilden, selbst aktiv werden.
Den Einstieg bildete die Metallverarbeitung: Hier fertigten die Schülerinnen ein eigenes Werkstück, eine Blume aus Aluminium und Kupfer. Dabei lernten sie grundlegende Arbeitsschritte der Metallbearbeitung kennen und erhielten ein Gefühl dafür, wie handwerkliches Arbeiten, Präzision und technisches Verständnis zusammenspielen.
Anschließend wechselten die Teilnehmerinnen in die Elektrowerkstatt. Dort setzten sie elektronische Übungen nach vorgegebenen Schaltplänen um. Ziel war es, technische Zusammenhänge zu verstehen, Schaltungen korrekt aufzubauen und systematisch vorzugehen – Kompetenzen, die in vielen technischen Ausbildungsberufen eine zentrale Rolle spielen.
Ergänzend zu den praktischen Stationen erhielten die Schülerinnen Einblicke in die Arbeitsplätze der Chemikanten und Chemikantinnen sowie Chemielaboranten und Chemielaborantinnen. Sie lernten typische Tätigkeiten kennen – etwa Mess- und Prüfverfahren, die Überwachung von Füllständen und die Durchführung von Qualitätsprüfungen – und bekamen so ein realistisches Bild von den Anforderungen und Möglichkeiten dieser Berufe.
„Ich finde es gut, dass wir hier selbst ausprobieren können, wie die Arbeit wirklich ist. Vorher hatte ich keine konkrete Vorstellung davon. Jetzt kann ich viel besser einschätzen, ob ein technischer Beruf zu mir passt“, berichtet eine teilnehmende Schülerin.
Ziel des Girls’Day ist es, jungen Menschen Raum zu geben, Berufe unvoreingenommen kennenzulernen – unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen oder klassischen Rollenbildern. Wolfgang Sache, Ausbilder bei Hilti in Kaufering, bestätigt: „Beim Girls’Day geht es darum, Möglichkeiten aufzuzeigen. Es geht nicht darum, Wege vorzugeben. Wir möchten Mädchen ermutigen, ihre Entscheidungen an ihren eigenen Fähigkeiten und Neigungen auszurichten und sich nicht durch Rollenbilder einschränken zu lassen.“
Mit dem Girls’Day engagiert sich Hilti seit vielen Jahren für eine realitätsnahe Berufsorientierung und setzt ein klares Zeichen dafür, dass technische Berufe allen offenstehen, die sich dafür interessieren.
Hilti bietet eine Vielzahl interessanter Ausbildungsberufe an, die auf der Website unter https://careers.hilti.group/de-de/unsere-tatigkeitsbereiche/auszubildene/ zu finden sind. Zudem informiert das Unternehmen regelmäßig beim Berufsinformationstag, der in diesem Jahr am 02. Juli2026 stattfindet, über alle Ausbildungsberufe und Möglichkeiten bei Hilti. Wer sich vorab ein genaueres Bild seines Traumberufs verschaffen möchte, kann auch Schnupperpraktika absolvieren.


