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VERANKERUNGEN AUF WHG-FLÄCHEN GEMÄẞ AWSV (WHG)

Mit Hilti befestigen Sie Dübel gesetzeskonform

Jedes Unternehmen in Deutschland muss sicherstellen, dass keine Gefahrstoffe in die Umwelt gelangen. Dies ist eine der Kernforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Wo Gefahrstoffe gelagert oder verwendet werden, müssen häufig sogenannte WHG-Flächen eingerichtet werden. Diese Barriereschichten sollen ein Eindringen der Substanzen in den Untergrund wirksam verhindern. Welche Bedingungen dabei eingehalten werden müssen, regelt die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV).

Setzen Sie im Bereich einer WHG-Fläche eine Verankerung, sind Sie verpflichtet, die Beständigkeit und die Dichtigkeit Ihrer Befestigungslösung nachzuweisen. Hilti Experten haben gemeinsam mit einem anerkannten WHG-Gutachter umfangreiche Untersuchungen mit dem Hilti Verbundanker HIT-HY 200-A und dem HIT-RE 500 V3
durchgeführt und eine Lösung entwickelt.

Der Vorteil für Sie: Hilti bietet Ihnen die erste allgemeingültige gesetzeskonforme Lösung für Befestigungen in WHG-Flächen. In nur zwei Schritten weisen Sie die Tauglichkeit Ihrer Befestigungslösung rechtsverbindlich nach.

Zu den Injektions-mörteln

HIT-HY 200-A

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HIT-RE 500 V3

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Gesetzliche Vorgaben & Anlagentypen

Gemäß dem Wasserhaushaltsgesetz des Bundes ist jede Person beziehungsweise jeder Anlagenbetreiber verpflichtet, eine Verunreinigung des Grundwassers zu vermeiden. Für alle ortsfesten oberirdischen Anlagen, an denen mindestens 220 Liter wassergefährdende Stoffe vorgehalten oder genutzt werden, gelten dazu die Vorgaben der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV). In Wasserschutzgebieten bzw. unterirdischen Anlagen sind diese deutlich strenger!

Die zum 01. April 2017 bundesweit vereinheitlichte Verordnung gilt sowohl für LAU-Anlagen als auch für HBV-Anlagen.
Je nach Gefährdungssituation und Art im Umgang mit wassergefährdenden Stoffen unterscheidet der Gesetzgeber zwischen diesen Anlagentypen.

LAU ANLAGEN  Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender Stoffe

  • Lagern – Vorhalten, Bereitstellen oder Aufbewahren wie z.B. in Tanks von Chemikalien-, Vbf- oder Fertigwarenlager
  • Abfüllen – Einfüllen in feste oder bewegliche Behälter wie z.B. Tankfahrzeuge oder Tankstellen
  • Umschlagen – Umladen in Behälter, Verpackungen oder Transportmittel wie z.B. Ablade- oder Umschlagplätze

HBV ANLAGEN Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffen

  • Herstellen – Erzeugen und Gewinnen  wie z.B. in der Chemieproduktion oder in Ölraffinerien
  • Behandeln – Einwirken um die Eigenschaft zu verändern wie z.B. bei Filter- und Entgiftungsanlagen
  • Verwenden – Anwenden und Verbrauchen wie z.B. Chemische Reinigungs- oder Imprägnierungsanlagen sowie hydraulische Maschinen

Damit keine schädlichen Substanzen in die Umgebung gelangen können, fordert die Verordnung in der Regel einen doppelten Schutz durch die Einrichtung von zwei Barrieren: Die erste Barriere kann beispielsweise der Tank, der Silo oder die Rohrleitung selbst darstellen. Die Sekundärbarriere kann z.B. aus einer zusätzlichen Stahlwanne, einer Tanktasse oder einer speziell ausgeführten Bodenplatte bestehen.

 

Die WHG-Fläche

Um das Eindringen der Substanzen in den Untergrund wirksam zu verhindern muss neben der ersten Barriere (Behälter) eine zweite Barrierreschicht (Untergrund) vorhanden sein, die im Fall einer Havarie eine Verunreinigung der Umwelt verhindert. Eine Bodenplatte als Sprerschicht (WHG-Fläche) kann aus Flüssigkeitsdichtem Beton (FD-Beton) oder durch einen Normalbeton mit entsprechend ausreichend widerstandsfähiger Beschichtung hergestellt werden.

Details zur möglichen Ausführung hat der Deutsche Ausschuss für Stahlbeton in der DAfStb-Richtlinie für Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (BUmwS) festgelegt. Sowohl für FD-Beton als auch beschichtetem Beton haben wir eine erste, sichere und gesetzeskonforme Lösung entwickelt.

Anwendungen & Befestigungen auf WHG-Flächen

Neben der Befestigung von Maschinen, Fördereinheiten, Silos oder Tanks sind auch Rohrleitungen, Treppen, Absperrvorrichtungen oder Regale auf WHG- Flächen zu Befestigungen.
Das Problem: Mit jedem Dübel, den Sie in einer WHG-Fläche setzen, durchdringen Sie die Beschichtung oder Bodenplatte und schädigen somit langfristig die Sperrwirkung dieser Barriereschicht. Im Fall einer Havarie muss sichergestellt sein, dass kein wassergefährdendes Medium die Umwelt verunreinigt.

Die BUmwS gibt Ihnen für Befestigungen in WHG-Flächen deshalb strenge Regeln vor: 

  1. Sie dürfen nur Verbundanker mit allgemeiner technischer oder europäisch technischer Zulassung verwenden.
  2. Ihre Befestigungslösung muss die erforderliche Tragfähigkeit aufweisen
  3. Sie haben die Anforderungen an die Dichtigkeit zu erfüllen.
  4. Sie müssen die Beständigkeit der Verankerung gegenüber dem einwirkenden Gefahrstoff sicherstellen können.

Immer wieder bereitet gerade der Nachweis von Beständigkeit und Dichtigkeit erhebliche Schwierigkeiten. Beide Anforderungen sind nicht im Prüfumfang der Normen für Befestigungstechnik enthalten. Weder auf europäischer noch auf deutscher Ebene gibt es derzeit ein Bewertungsdokument (EAD) oder eine Leitlinie für eine WHG-Qualifizierung von Befestigungssystemen, die eine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) oder technische Bewertung (ETA) zulässt. 

Das Hilti Gutachten gibt Ihnen erstmalig die Möglichkeit, in zwei einfachen Schritten eine geeignete Befestigungslösung für WHG-Flächen zu bestimmen und die Einhaltung der Anforderungen nachzuweisen.

PDF - Montageprotokoll Verbunddübel WHG [206 kB] 

Rechts- und Planungssicherheit für Ihre Branche

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Die gesetzlichen Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes sind in den unterschiedlichsten Branchen relevant: Ihre Einhaltung ist in großen Industrieunternehmen und für Dienstleister der Chemie ebenso verpflichtend, wie Privatpersonen, die einen Öltank zum Betrieb der Heizung betreiben!

Eine Nichterfüllung der Anforderungen kann für die Anlagenbetreiber wie für die ausführenden Unternehmen weitreichende Konsequenzen haben: Eine Verweigerung der Abnahme einer Baumaßnahme durch die Behörden oder eine Stilllegung von Anlagen sind ebenso möglich, wie die strafrechtliche Verfolgung im Falle einer Verunreinigung des Grundwassers mit wassergefährdenden Stoffen.

Die umfangreichen Hilti WHG-Gutachten zu den Verbundankern HIT-HY 200-A und HIT-RE 500 V3 schaffen für Anlagenbetreiber und ausführende Firmen Planungs- und Rechtssicherheit.

In zwei Schritten zu Ihrer WHG-Lösung

Schritt 1: Einordnen der eingesetzten Substanz auf der WHG-Fläche in entsprechende Stoffgruppe

Das Hilti WHG Gutachten basiert auf der Einordnung der Gefahrenstoffe nach der vom DIBt Fachreferat II 7 empfohlenen Medienliste. Anhand der Tabelle im Gutachten können Sie die Beständigkeit des Verbundankers HIT HY 200 - A für ihren FD Beton oder des RE 500 V3 für ihren beschichteten Beton gegen die Einwirkung der betreffenden Substanz bestimmen.

Schritt 2: Überprüfung der Beanspruchung und Einwirkungsdauer abhängig vom Anlagentyp

Das Hilti WHG Gutachten listet Prüfergebnisse im Hinblick auf Beanspruchung und Einwirkungsdauer abhängig von Anlagentyp und der Intensität der Verwendung auf. In den Bereichen Lagern, Herstellen, Verwenden und Befördern unterscheidet das Gutachten zwischen geringer (8 Stunden), mittlerer (72 Stunden) und hoher (3 Monate) Anlagennutzung pro Jahr.

Beim Abfüllen und Umladen von Gefahrstoffen gelten bei einer Einsatzhäufigkeit von bis zu viermal pro Jahr die Kategorie „gering“ und „mittel“ für bis zu 200 Abfüllvorgänge jährlich. Die Werte für „hoch“ entsprechen einer uneingeschränkten Abfüllhäufigkeit.

Das Hilti Gutachten bietet Ihnen erstmals eine zuverlässige und praktikable Lösung zur Befestigung in WHG-Flächen: Sie bewerten damit einfach und schnell, ob Ihre Befestigungslösung die Anforderungen an Beständigkeit und Dichtheit erfüllt. Und Sie können in vielen Fällen auf den aufwändigen und kostspieligen Auftrag einer zusätzlichen Überbeschichtung, teuren Edelstahlwanne oder komplizierte Sockellösungen verzichten. Die umfangreichen Tests, auf denen das Gutachten beruht, haben die hohe Beständigkeit der Verbundanker HIT-HY 200-A und RE 500 V3 für eine Vielzahl an Stoffen ohne zusätzliche Maßnahmen nachgewiesen.

Schulung für Anwender und Monteure

Schulung: Dübeltechnik

Wir schulen sie zur sicheren und gesetzeskonformen Befestigung auf WHG-Flächen.

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Befestigungen in WHG-Flächen

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