Nachträglicher Bewehrungsanschluss heute

Spart zeitraubende Arbeitsschritte: Bohren, setzen, fertig!

Auf der neuen Berechnungsgrundlage TR 069 und einem speziell darauf angepassten Injektionsmörtel basiert ein neues System, das Ihnen und Ihrem Team neue Anwendungsgebiete- und Abläufe für nachträgliche Bewehrungsanschlüssen erschließt. 

So sparen Sie und Ihre Mitarbeitenden jede Menge Zeit im Installationsprozess und erhalten mehr Freiheiten in der Gestaltung Ihrer Arbeitsabläufe. Ob im Neubau oder in der Renovierung: Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse sind Alltag auf der Baustelle. Ärger ist dabei leider häufig vorprogrammiert, denn die Herausforderungen sind vielfältig: 

  • Nicht abgeschlossene oder fehlerhafte Planung aufgrund von Zeitdruck
  • Fehler und Änderungen im laufenden Bauprozess 
  • Fehlende Bestandsunterlagen bei Renovierungen

Was also, wenn Sie bei Renovierungen keinen Teilbruch mehr bräuchten, um Bewehrungen nachträglich einzulegen? Wenn Sie im Neubau statt dem aufwendigen, zeit- und kostenintensiven Einlegen von L- und U-Verbindungen jetzt einfach gerade Bewehrungsstäbe nachträglich installieren​ könnten? Und das ganz ohne, dass Sie Abdeckungen benötigen, um die Stäbe vor Beschädigungen, aber auch Ihre Mitarbeitenden vor Verletzungen zu schützen.

Zeitersparnis

Diese Lösung spart Ihnen bei der Installation über die Hälfte der Zeit im Vergleich mit traditionellen Installationsmethoden

Das abgestimmte System ist auch für ungelernte Kräfte schnell zu erlernen und besonders einfach durchzuführen. Begonnen bei der Arbeitsvorbereitung über die Erstellung von Bohrlöchern bis zur Verankerung selbst, unterstützt das System Sie und Ihr Team dabei, nachträgliche Bewehrungsanschlüsse schneller, zuverlässiger und kostensparender abzuschließen. Ohne Detektion, ohne Teilaufbruch und L- und U-Verbindungen, und ohne Bohrlochreinigung als einzelnem, fehleranfälligem Arbeitsschritt.

Berechnungsmethode TR 069

Berechnungsmethode TR 069

Dank der neuen Berechnungsmethode TR 069, entwickelt von EOTA unter Unterstützung von Hilti, ergeben sich genau dafür Möglichkeiten, die sich dank einer cleveren Lösung in Kombination mit einem dafür entwickelten Universal-Mörtel problemlos realisieren lassen:

  • Neue Anwendungen:
    Gelenkige oder biegesteife Anschlüsse ohne Übergreifungsstoß sind jetzt ebenso möglich wie bis zu 50% geringere Einbindetiefen.
  • Kein Zeitverlust bei der Produktauswahl:
    Ein einziger Mörtel für beinahe alle Ihre Anwendungen im Bereich chemische Verankerungen.
  • Kein zeitaufwändiges Biegen und Einbauen der Bewehrungsstäbe:
    Schnelle, unkomplizierte Installation genau dort, wo die Bewehrung gebraucht wird.
  • Keine herausstehenden Armierungseisen:
    Sie vermeiden Verletzungen im Team oder Beschädigungen am Material.
HIT-HY 200-R V3 mit DD und TE-YRT SafeSet

So funktioniert das

Der Schlüssel des Systems ist ein neuer Universalmörtel, der speziell im Hinblick auf die neue Entwurfsmethode TR 069 entwickelt wurde. Er verfügt über umfangreiche Qualifizierungen (ETAs) und eröffnet Ihnen so eine ganz neue Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten für nachträgliche Bewehrungseisen.  

Kombiniert mit der zeitsparenden, sicheren SafeSet-Methode mit Hohlbohrer, abgestimmten Geräten und einfach zu bedienenden Apps, zum Beispiel für die Mörteldosierung, ergibt sich so eine unkomplizierte, zeitsparende, zuverlässige Lösung für fast alle Ihre Aufgaben im Bereich chemische Verankerungen und nachträgliche Bewehrungsanschlüsse.

Die Vorteile von SafeSet im Überblick

Die Installationssysteme im Vergleich

Auf einen Blick

Aktuelle Methode: Übergreifungsstoß nach EC 2

Nachträgliche Bewehrungsanschlüsse haben sich weltweit über viele Jahre bewährt. Die aktuelle Bemessungsmethode limitiert allerdings den Einsatzbereich und setzt zwingend Übergreifungsstöße voraus. Außerdem ergeben sich daraus folgende Herausforderungen:

  • Notwendigkeit frühzeitiger Planung im Neubau 
  • Zeit- und aufwandsintensiver Einbau der Bewehrung für Übergreifungsstöße
  • Sicherheitsrisiko durch herausstehende Bewehrungsstäbe
  • Aufwändige Korrekturen oder Aufstemmen in der Sanierung, im Falle von Umplanungen oder ursprünglich falsch positionierten Eisen

 

Neue Methode: Endverankerung nach TR 069

Das neue System HIT-HY 200-R V3 basierend auf der neuen Berechnungsmethode TR 069 erweitert Ihren Anwendungsbereich und ermöglicht andere Arbeitsprozesse auf Ihrer Baustelle. Ihre Vorteile:

  • Zugelassenes Verfahren für die Sanierung als Endverankerung, keine Detektion oder Aufstemmen nötig
  • Im Neubau können Sie statt Eisen einzulegen diese nachträglich montieren - damit minimieren Sie Sicherheitsrisiken durch herausragende Armierungseisen
  • Vereinfachte Baustellenlogistik